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Beratungsstelle seltene Demenzformen

Projekt Frontotemporale Demenz

Alzheimer kennt jede:r. Weit weniger bekannt sind sogenannte seltene Demenzformen, wie zum Beispiel die Frontotemporale Demenz.Wie die Demenz vom Alzheimertyp beginnen diese Demenzformen schleichend. Allerdings ist in der Anfangsphase das Gedächtnis weniger stark oder gar nicht beeinträchtigt. 

Oft machen sich zunächst starke Persönlichkeitsveränderungen, Verhaltensauffälligkeiten oder Sprachstörungen bemerkbar. Viele Betroffene sind niedergeschlagen und ziehen sich zurück, manche wirken plötzlich triebhaft und werden aktiv. Manchmal kommt es vermehrt zu Stürzen, bei denen der Grund unklar ist. 

Die Gemengelage ist bei seltenen Demenzen in der Frühphase zunächst diffus und die Symptome nicht eindeutig zuordenbar. Dazu kommt der zumeist frühe Beginn in einem Alter, in dem viele noch mitten im Leben stehen und man nicht an eine Demenz denkt.

Die Beratungsstelle für seltene Demenzformen steht für einen offenen und verständnisvollen Umgang und möchte Ansprechpartner:innen für alle Hilfe- und Ratsuchenden sein.

Unser Angebot erstreckt sich unter anderem auf:

  • Beratung im Umgang und in der Kommunikation mit Betroffenen
  • Entwicklung von präventiven Verhaltensstrategien
  • Unterstützung bei der Beantragung des Pflegegrades
  • Betreuungs- und Entlastungsangebote
  • Austausch mit anderen Angehörigen

 

Unsere Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag: 8 bis 15.30 Uhr

Freitag: 8 bis 13 Uhr

Beratungsstelle Seltene Demenzformen Projekt Frontotemporale Demenz

Projekt Frontotemporale Demenz

Klosterstr. 92
40211 Düsseldorf

Andrea Konkel

Koordination Demenz, Sinnesbehinderung und Seniorenreisen

Leopoldstraße 30
40211 Düsseldorf

Klaus Lindemann

Leopoldstraße 30
40211 Düsseldorf

Unser Angebot für Sie:

Die meisten Menschen mit Dement werden von ihren Angehörigen zu Hause betreut. Ist die erforderliche Hilfe zu Beginn noch zeitlich begrenzt, wird sie mit fortschreitender Erkrankung häufig zu einer „rund um die Uhr“- Pflege. Pflegende Angehörige nehmen dabei oft große Einschränkungen ihrer eigenen Lebensführung in Kauf. Nicht selten kommt es auch zu starken körperlichen sowie seelischen Belastungen. Um pflegende Angehörige in dieser Situation zu unterstützen, gibt es die Betreuungskreise für demenzkranke Menschen. Ein Team, bestehend aus einer Sozialarbeiterin und speziell geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen, bieten in einer geschützten Umgebung Gelegenheit zum geselligen Beisammensein und laden ein zu vielerlei Aktivitäten, wie z. B. kreativem Werken, gemeinsamem Singen oder Ausflügen. Sprechen Sie uns gern an!

 

 

Die Demenzerkrankung eines Angehörigen betrifft die ganze Familie. Oft ist es schwer, sich mit Außenstehenden über die Krankheit und die damit einhergehenden Belastungen auszutauschen. Viele Fragen rund um das Thema Demenz ergeben sich im Alltag. Wir möchten betreuenden Angehörigen die Möglichkeit bieten sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, sich zu informieren und begleiten zu lassen. Hierzu findet monatlich ein Gesprächskreis mit professioneller Begleitung statt.

Das Angebot findet jeden 1. Donnerstagtag im Monat von 18 bis 19:30 Uhr statt. Sprechen Sie uns für weitere Informationen gerne an.

Viele fragen uns: Warum ein Treff für schwule Männer?

Unsere Praxis hat gezeigt, dass sich einige schwule Männer mit Demenz neben unseren offenen Angeboten etwas wünschen, wo „Man(n)“ unter sich ist. Daher bieten wir einmal in der Woche den Raum zum Reden, Musizieren, Sport und allem, was gemeinsam mehr Freude macht in der Klosterstr. 92, Düsseldorf an.

Zusätzlich bieten wir einen Hol- und Bringdienst an -  die Abrechnung der Kosten läuft über die Pflegekasse bei bestehendem Pflegegrad. Wir beraten Sie dazu gerne!

Mit Unterstützung der Fachstelle „Altern unterm Regenbogen“ sowie der Aidshilfe Düsseldorf.

 

Material zum Download: