Auf dem Bild zu sehen: Zimmermann-Meister Andreas Schulte mit dem traditionellen Richtbaum - davor der fertige Dachstuhl des Caritas Haus Don Bosco.
Die Sanierungsarbeiten im Übergangswohnheim für wohnungslose Menschen, dem Don Bosco Haus in der Schützenstraße, schreiten sichtbar voran: Mit dem fertiggestellten Dachstuhl ist nun der nächste Bauabschnitt erreicht – Anlass für ein feierliches Richtfest. Gemeinsam mit beteiligten Handwerker:innen, Architekt:innen vielen weiteren Projektbeteiligten und Gästen haben wir diesen bedeutenden Moment gefeiert. Das Richtfest markiert symbolisch den Abschluss des Rohbaus und den Beginn des Innenausbaus. Auch ein traditioneller Richtbaum durfte dabei natürlich nicht fehlen.
Seit 1979 betreibt der Caritasverband Düsseldorf das Haus Don Bosco, das wohnungslosen Menschen in schwierigen Lebenslagen Hilfe bietet. Die Sanierung der Unterkunft wurde notwendig, weil das über 70 Jahre alte Gebäude den Mindestansprüchen – etwa dem energetischen Standard, Barrierefreiheit und genügend Privatsphäre für die Bewohner:innen – nicht mehr gerecht wurde. Im April 2019 sind die Bewohner:innen in eine Ersatzunterkunft gezogen. Doch das Warten hat bald ein Ende: Im Frühjahr 2026 sollen 68 ehemals wohnungslose Menschen mit besonderem Hilfebedarf hier ein modernes Zuhause mit vielseitiger Unterstützung finden.
„Wohnungslosigkeit ist mehr als das Fehlen von vier Wänden. Sie ist oft Ausdruck einer Krise – sei es durch Krankheit, Sucht, psychische Belastungen, Schulden, eine Trennung oder den Verlust der Arbeit. Und sie ist ein wachsendes gesellschaftliches Problem. Am Ende geht es hier nicht um Zahlen. Bauabschnitte oder Förderprogramme – es geht um Menschen, die hier zur Ruhe kommen, neue Kraft schöpfen und ihren Weg in ein eigenständiges Leben finden können“, erklärte die Caritas-Vorstandsvorsitzende Anna Gockel-Gerber.
Wer genau wird künftig ins Caritas Haus Don Bosco einziehen? Und welche Unterstützungsangebote erwarten die Bewohner:innen dort? Hier erfahren Sie mehr.